BIO. FAIR. PASST.


Fair zu Mensch. 

Eine faire und vertrauensvolle, langfristige Zusammenarbeit mit allen an der Herstellung beteiligten ist uns wichtig. Deshalb gibt es faire Arbeitszeitregeln mit Beschränkung von Überstunden. Alle MitarbeiterInnen erhalten faire Löhne und es gibt die Möglichkeit, Gewerkschaften zu bilden. Die Arbeitsbedingungen sind sicher und hygienisch und Diskriminierung und Kinderarbeit sind ganz klar verboten.

Fair zur Umwelt.

Wir verwenden ausschließlich GOTS zertifizierte Bio-Baumwolle.
Es kommen weder giftige Pflanzenschutz- noch Entlaubungsmittel zum Einsatz.
Alle Produktionsschritte werden vom Global Organic Textile Standard unabhängig überprüft.
Der bei einigen unserer Modelle eingesetzte Used-Look wird durch moderne umweltfreundliche Verfahren erzeugt wie zum Beispiel durch Sauerstoffbleiche und Lasertechnik.

 

 

GOTS zertifiziert.

Der Global Organic Textile Standard (GOTS) ist der weltweit führende Standard für die Verarbeitung von Textilien aus biologisch erzeugten Naturfasern. GOTS zertifiziert die nachhaltige Herstellung von Textilien, angefangen bei der Gewinnung textiler Rohfasern über die umweltverträgliche und sozial verantwortliche Herstellung entlang der gesamten textilen Produktionskette.

Wichtige Kriterien für die GOTS- Zertifizierung:

  • mindestens 70% der Fasern müssen aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft stammen
  • keine schädlichen Chemikalien dürfen eingesetzt werden
  • Bleichen ohne Chlor, sondern auf Sauerstoffbasis
  • Drucken mit Farben auf Wasserbasis
  • verantwortungsvolle Aufbereitung des eingesetzten Wassers

Wichtige Soziale Kriterien, die erfüllt werden müssen:

  • keine Diskriminierung
  • Verbot von Kinderarbeit und Zwangsarbeit
  • Zahlung von Mindestlöhnen
  • sichere und hygienische Arbeitsbedingungen
  • Recht auf Organisationsfreiheit und kollektive Tarifverhandlungen

 

Baumwolle aus biologischer Landwirtschaft.

Die Baumwolle wird mit natürlichen Mitteln wie Dung oder Kompost gedüngt, anstatt mit künstlichen Düngemitteln, die der Umwelt schaden. Die Bauern müssen einen Fruchtwechsel einhalten, das heißt die Baumwolle wird im Wechsel mit anderen Kulturen angebaut. Es dient der Bodenpflege und beugt Schädlingen und Krankheiten vor. So werden auch keine chemischen Pestizide mehr benötigt. Zum Vermeiden von Spritzmitteleinsatz werden auch andere Pflanzen um die Baumwollfelder ausgesät, die die Schädlinge anziehen und so den Befall der Baumwollpflanzen verhindern, wie z.B. Sonnenblumen. Chemische Entlaubungsmittel, die zur maschinellen Ernte benötigt werden, sind verboten, daher wird von Hand geerntet. Außerdem ist der Einsatz von gentechnisch veränderten Pflanzen verboten. Auch für die Bauern bedeutet das oft bessere Lebensumstände: sie kommen nicht mit gesundheitsgefährdenden Pestiziden in Kontakt, bekommen meist mehr Geld für ihre Bio-Ware, und der Fruchtwechsel sorgt für mehr Unabhängigkeit von der Baumwolle.